P2P Electricity Trading
Direkter Stromhandel zwischen
Prosumer und Verbraucher
Worum geht’s?
Die klassische Einspeisung von überschüssigem Strom aus Photovoltaikanlagen in das Netz bietet Prosumer oft nur geringe Erlöse. Gleichzeitig haben Verbraucher ohne eigene Photovoltaikanlagen begrenzten Zugang zu günstigem, lokalem Grünstrom. Dies hemmt die regionale Stärkung der Energiewende und führt zu ineffizienten Stromkreisläufen.
Beim Peer-to-Peer (P2P) Stromhandel können Haushalte oder Unternehmen mit Photovoltaikanlagen (Prosumer) ihren überschüssigen Strom direkt an andere Haushalte oder Unternehmen ohne Photovoltaikanlage (Verbraucher) verkaufen – ohne Umweg über klassische Einspeisetarife. Eine Plattform übernimmt automatisch Matching, Vertragsabschluss und Abrechnung. So erzielen Prosumer höhere Erlöse, Verbraucher profitieren von günstigem, lokalem Grünstrom, und die Energiewende wird regional gestärkt.
Welche Daten werden vernetzt?
Um das P2P-Matching auszuführen, die Verträge zu erstellen und die Abrechnung durchzuführen, müssen folgende Daten herangezogen werden:
Daten des Stromverbrauchers und -Erzeugers (Prosumer): Der Prosumer muss die Nummer des Einspeisepunkts, 15-minütige Smart-Meter-Daten, Echtzeitdaten zur Stromerzeugung und zum eigenen Verbrauch sowie Vertragsdetails wie Erzeugungstechnologie, Betriebsmodus, Vertragsbeginn und -ende und Mindestpreis für die Einspeisung bereitstellen
Daten des Stromverbrauchers: Der Haushalt oder das Unternehmen muss die Nummer des Verbrauchspunkts, 15-minütige Smart-Meter-Daten, Echtzeitdaten zum Verbrauch und Vertragsdetails wie maximaler Preis und Vertragsbeginn und -ende bereitstellen
Daten des P2P-Trading-Anbieters: Der Solution Provider benötigt Vertragsdetails für den P2P-Handel, einschließlich Technologie, Betriebsmodus, Verbrauchseinheit des Vertragspartners, Anteil der erzeugten Energie sowie Vertragsbeginn und -ende. Abrechnungsinformationen wie Name, Adresse und Bankverbindung müssen ebenfalls bereitgestellt werden
Daten des Netzbetreibers: Dieser muss die Smart Meter Daten für die Abrechnung bereitstellen
Wie funktioniert’s?
Registrierung: Prosumer und Verbraucher melden sich auf der Plattform an.
Profil & Präferenzen: Prosumer geben Mindestpreis und Zeitraum ein; Verbraucher Maximalpreis und Energiemenge.
Matching: Die Plattform bringt Angebot und Nachfrage automatisch zusammen.
Vertragsabschluss: Verträge werden erstellt, Netzbetreiber informiert und die Kunden und Kundinnen erhalten die Unterlagen.
Abrechnung: Zahlungsabwicklung läuft automatisiert über die Plattform; Vertragsende wird transparent kommuniziert.
Warum ist das wichtig?
Mehr Wert für Prosumer: höhere Erlöse als bei klassischer Einspeisung.
Günstiger Strom für Verbraucher: direkter Zugang zu regionalem Solarstrom.
Transparenz & Sicherheit: automatisierte Verträge und Abrechnung.
Stärkung der Energiewende: regionale Stromkreisläufe entlasten Netze.
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