Evaluation of Grid Support
Bewertung des Beitrags zur Netzstabilität
Worum geht’s?
Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien rückt die Rolle der Stromnetze immer mehr in den Fokus. Da Sonne und Wind nicht gleichmäßig Energie liefern, kommt es zu Erzeugungsspitzen im Stromnetz, die große Herausforderungen darstellen und das Netz belasten. Batteriespeicher können diese ausgleichen, indem sie überschüssigen Strom aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Entscheidend ist dafür ein netzdienlicher Betrieb – also eine Steuerung, die das Netz entlastet und Engpässe vermeidet. Tatsächlich werden Batteriespeicher heute aber nach marktwirtschaftlichen Aspekten betrieben, die Netzdienlichkeit spielt dabei keine Rolle.
Ob nun ein marktwirtschaftlicher Betrieb auch eine netzdienliche Komponente hat, prüft die Lösung „Evaluation of Grid Support“, indem sie 2 Fragen beantwortet:
Trägt der Batteriespeicher zur Netzentlastung bei? D.h. kann damit Strom aus dem Netz genommen werden, wenn das Netz stark belastet ist oder gibt es hier keinen Zusammenhang.
Und wie hoch ist der Wert der Flexibilität des Batteriespeichers? D.h. was würde es dem Netzbetreiber kosten die Flexibilität des Batteriespeichers gezielt abzurufen bzw. was verdient der Batteriespeicher-Anbieter.
Betriebsdaten des Batteriespeichers werden analysiert und mit Daten zu Netzengpässen abgeglichen. Am Ende entsteht eine klare Bewertung, die Netzbetreibern hilft, Speicher gezielt und (kosten-)effizient einzusetzen.
Welche Daten werden vernetzt?
Für die Bewertung werden verschiedene Datentypen zusammengeführt, die gemeinsam ein vollständiges Bild des Speicherbetriebs und seiner Wirkung auf das Stromnetz liefern:
Smart Meter Daten: Informationen darüber, wie viel Strom aus dem Netz bezogen und ins Netz eingespeist wird, gemessen alle 15 Minuten
Netzdaten: Daten über den Zustand des Stromnetzes, kritische Spannungszustände oder Leistungssituationen.
Daten hinter dem Zähler: Detaillierte Messungen des Stromverbrauchs oder der Stromerzeugung einzelner Aggregate bei den Kunden, ebenfalls alle 15 Minuten
Betriebsdaten: Informationen über die Leistung des Batteriesystems, wie Lade- und Entladezyklen und der Ladezustand der Batterie
Wetterdaten: Daten über das Wetter, wie Niederschlag und Sonneneinstrahlung, gemessen alle 10 oder 15 Minuten
Preisdaten vom Strommarkt: Informationen über die Strompreise auf verschiedenen Märkten, die von einem Anbieter namens Montel bereitgestellt werden
Wie funktioniert’s?
Auftrag & Zustimmung: Der Netzbetreiber beauftragt den Anbieter von „Evaluation Grid Support“ mit der Analyse und der Betreiber des Batteriespeichers stimmt der Datennutzung zu.
Datenerfassung & Austausch: Der Anbieter von „Evaluation Grid Support“ erhält netzrelevante Daten vom Netzbetreiber (z. B. Lastflüsse, Spannungswerte), Betriebs- und Verbrauchsdaten vom Speicherbetreiber, Smart-Meter-Daten über die EDA-Plattform.
Analyse: Prüfung, ob Speicher netzentlastend oder belastend betrieben wird.
Ergebnis & Handlungsempfehlung: Der Anbieter von „Evaluation Grid Support“ erstellt eine Auswertung, die zeigt, welche Speicher tatsächlich netzdienlich betrieben werden und wo Optimierungspotenzial besteht.
Warum ist das wichtig?
Transparenz: Es wird klar, welche Speicher wirklich netzdienlich sind.
Effizienz: Flexibilitäten werden besser genutzt, Kosten sinken.
Energiewende: Batteriespeicher werden zu einem verlässlichen Baustein im erneuerbaren Energiesystem.
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